justierbare Visierung mit Lochdiopter, Korn mit Schutzflügeln
Kammerhülse mit Standardbeschriftung & Kaliberangabe
auf Führung links gest. "BAVARIA MUNICIPAL POLICE"
unter Visierung "INLAND DIV." & Fertigungsnummer
10 Schuss Magazin
originaler Walnussholzschaft Typ III, rechts am Kolben Abnahmestempel des US-Waffenamts (crossed Canons), links Herstellerstempel des Schaftes "OI" > S.E. Overton, Griffkolben gest. Kreis/"P" > wohl Prüfzeichen von Inland Div. für bestandene Inspektion, links unter System Rechteck/"BA CAB" > Waffe wurde im Benicia Arsenal überholt & Inspektoreninitialen wohl von Charles Byland, Trageriemen South Haven, MI
Anmerkung: Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die alliierten Besatzungsmächte mit dem Wiederaufbau Deutschlands und Österreichs. Ein zentraler Schritt war die Einrichtung einer neuen zivilen Polizei in beiden Ländern. Viele der ersten Polizisten hatten zuvor in der Wehrmacht gedient. Ihre Aufgabe bestand nun darin, die öffentliche Sicherheit in der Nachkriegszeit zu gewährleisten. Um diese neue Polizei arbeitsfähig zu machen, statteten die Alliierten sie mit Waffen und Ausrüstung aus. In Bayern kam dabei der amerikanische M1-Karabiner zum Einsatz. Diese Waffen wurden deutlich mit dem Namen der jeweiligen Polizeidienststelle in englischer Sprache gekennzeichnet, daraus entstand die inoffizielle Bezeichnung "Bavarian Carbine".