Selbstladegewehr - Izhevsk Mod. Tokarew SWT-40 (1941r)
- Cal. 7,62x54R
- Zustand 2 (Originalzustand)
- Brünierung partiell angerieben/berieben; Alters- & Gebrauchsspuren, Magazin partiell feinnarbig & patiniert
- Laufseele matt mit partiell leichten Korrosionsspuren, Feld/Zug-Profil partiell noch kantig
- Gesamtlänge: 122,5cm
- Lauflänge: 67,5cm
- Schaftlänge: 34cm
- Visierung skaliert 1-15, eingeschobenes Korn mit Schutzring
- Bajonettaufnahme & korrekter Putzstock
- Mündungsfeuerdämpfer & Kühlrippen
- originales 10 Schuss Magazin mit div. Abnahmen, nummerngleich
- Kammerhülse bez. "1941r", div. russ. Abnahmen
- lackierter Buchenholzschaft mit div. russ. Abnahmen, Riemenbügel
- nummerngleich inkl. Schaft & Magazin
- Anmerkung: Das Tokarew SWT-40 (Samozarjadnaja Wintowka Tokarewa obr. 1940 g.) wurde 1940 als Weiterentwicklung des SWT-38 eingeführt und war das Standard-Selbstladegewehr der Roten Armee während des Zweiten Weltkriegs. Die Fertigung im Arsenal Ischewsk des Jahres 1941 fällt in die frühe Kriegsproduktion vor den umfangreichen Fertigungsvereinfachungen. Aufgrund des hohen Fertigungsaufwands wurde die Produktion bereits 1942/43 zugunsten des Mosin-Nagant-Gewehrs stark reduziert. Original nummerngleiche und nicht nachträglich überarbeitete SWT-40 befinden sich heute in deutlich geringerer Stückzahl im Sammlermarkt als die meisten sowjetischen Repetiergewehre dieser Epoche.
- # 4445
- Waffe ohne gültigen Beschuss, nur an Büchsenmacher/WHE oder Ausland.
- Alternativ: Verdeckter Neubeschuss oder Nicht-Beschussbescheinigung wird gegen Kostenerstattung erledigt.
AA2979
Infanteriegewehr - DWM Mod. 1908 "Estados Unidos Do Brazil"
- Cal. 7x57
- Zustand 1- (Originalzustand - Arsenalszustand / Schaftkappe mit Korrosionsspuren/Patina, Schaft mit leichten Gebrauchsspuren)
- Brünierung 1
- Laufseele blank, Feld/Zug-Profil größtenteils scharf
- Gesamtlänge: 124,5cm
- Lauflänge; 74cm
- Gesamtlänge: 33cm
- Visierung skaliert 3-20, eingeschobenes Korn
- Bajonettaufnahme, korrekter Putzstock
- System weißfertig
- div. Klein- & Bedienteile, Schrauben mit sehr schön erhaltener Bläuung
- Kammerhülse mit Wappen Brasiliens u.a. bez. "Estados Unidos Do Brazil", rechts "MOD.1908", auf Führung Firmierung DWM
- 5 Schuss Magazin
- originaler, sehr schön erhaltener Nussholzschaft mit div. Prägungen, nummerngleich, originaler Trageriemen
- nummerngleich
- Importeur: Frankonia
- Anmerkungssatz: Das brasilianische Mauser-Gewehr M1908 wurde von der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken (DWM) in Berlin als modernisierte Ausführung des Mauser-Systems 98 für Brasilien gefertigt. Die auf der Kammerhülse angebrachte Staatsbezeichnung „Estados Unidos do Brazil“ (Vereinigte Staaten von Brasilien) wurde bis zur Staatsreform von 1967 verwendet und kennzeichnet die ursprüngliche militärische Auslieferung. Das Modell 1908 gilt als eines der hochwertigsten südamerikanischen Mauser-Gewehre mit exzellenter DWM-Fertigungsqualität. Das vorliegende Exemplar befindet sich im nummerngleichen Originalzustand mit sehr schön erhaltener Werksbläuung und originalem Trageriemen.
- Beschuss München '77
- # 6628o
AA3024
Repetiergewehr - Remington U.S. M1917 (P-17)
- Cal. .30-06 Springfield
- Zustand 1-2 (Originalzustand)
- Brünierung sehr gut erhalten, leichte Gebrauchsspuren, partiell etwas Kantenabrieb
- Laufseele blank, Feld/Zug-Profil größtenteils noch scharf
- Gesamtlänge: 117,5cm
- Lauflänge: 66cm
- Schaftlänge: 34,5cm
- Lauf hinter Korn gest. "R", Flaming Bomb & Abnahmedatum "9-18" September 1918
- einklappbare Visierung mit Lochdiopter skaliert 2-16 (Justierung mit Schweißpunkt fixiert nach KWKG), eingeschobenes Korn mit Schutzflügeln
- Bajonettaufnahme abgeschliffen nach KWKG
- Kammerhülse bez. "U.S. MODEL OF 1917 Remington" & Fertigungsnummer, auf Führung links US-Ordnance-Zeichen "Flaming Bomb"
- internes 6 Schuss Magazin
- originaler Nussholzschaft mit schön erhaltenen Prägungen, 3 Riemenbügel, Kolbenfach
- Anmerkung: Das U.S. Rifle, Cal. .30, Model of 1917 war das zahlenmäßig wichtigste amerikanische Ordonnanzgewehr des Ersten Weltkriegs. Es entstand aus dem britischen Pattern 1914 und wurde für die US-Patrone .30-06 Springfield angepasst. Rund drei Viertel der amerikanischen Soldaten in Europa waren 1918 mit diesem Modell ausgerüstet. Aufgrund seiner außergewöhnlich robusten Konstruktion und der hervorragenden Dioptervisierung genießt das M1917 bis heute einen ausgezeichneten Ruf und zählt zu den begehrtesten US-Militärgewehren des Ersten Weltkriegs.
- Beschuss München '72
- # 579944 (Fertigung 1918)
AA2971
Ordonnanzgewehr - ERA (Eddystone/Remington) Mod. P-14 (No. 3 MkI) "SAU-CIE"
- Cal. .303Brit.
- Zustand 2 (Schaft mit moderaten Gebrauchsspuren, gute Gesamterhaltung)
- Brünierung partiell angerieben/berieben, System gut erhalten, keine Korrosion
- Laufseele matt; Feld/Zug-Profil stark ausgeprägt, kantig
- Gesamtlänge: 117,5cm
- Lauflänge: 66cm
- Schaftlänge: 34,5cm
- justierbare Visierung mit Lochdiopter skaliert 2-16, eingeschobenes Korn mit Schutzflügeln
- Bajonettaufnahme entfernt
- Kammerhülse gest. "ERA" & Fertigungsnummer
- Salvenvisierung skaliert 15-26
- 5 Schuss Klappdeckelmagazin
- Druckpunktabzug
- Drehhebel-Verschlusssicherung
- originaler Schwarznussholzschaft mit Kolbenfach, Schaftkappe nummerngleich mit ERA-Stempel; rechts am Kolben Messingplakette mit ehemaligen Truppenteil "SAU-CIE.HSN 5935"
- Anmerkung: Während des Ersten Weltkriegs von Remingtons Eddystone-Werk (ERA) für Großbritannien gefertigtes Pattern-1914-Ordonnanzgewehr im Kaliber .303 British. Das Modell gilt als eines der präzisesten britischen Militärgewehre seiner Zeit und bildete später die konstruktive Grundlage für das US Model 1917. Besonders interessant ist die rechts im Kolben eingelassene originale Messing-Inventarplakette „SAU-CIE HSN / 5935“, die auf eine spätere Nachkriegsverwendung schließen lässt und nach heutigem Forschungsstand überwiegend einer indonesischen militärischen Nutzung – vermutlich im Bereich der Luftstreitkräfte – zugeschrieben wird. Die genaue Bedeutung der Abkürzungen „CIE“ und „HSN“ ist bislang nicht abschließend geklärt, die Plakette dokumentiert jedoch eine seltene und sammlerisch reizvolle spätere Nutzungsgeschichte der Waffe.
- Importeur: HEGE
- Beschuss Ulm '71, britische Abnahmen, ArrowMarks
- # 410255 (Fertigung 1916)
AA2978
Karabiner - CZ BRNO Mod. 937 (98/24) "Uruguay Kontrakt"
- Cal. 7x57
- Zustand 2- (schöner Originalzustand, Schaft mit partiell stärkeren Einsatzspuren)
- Brünierung gut erhalten, leichte Gebrauchsspuren
- Laufseele blank bis matt; Feld/Zug-Profil größtenteils noch scharf
- Gesamtlänge: 110cm
- Lauflänge: 59,5cm
- Schaftlänge: 33,5cm
- Visierung skaliert 3-20, eingeschobenes Korn mit Schutzflügeln
- Bajonettaufnahme & korrekter Putzstock
- Kammerhülse mit Wappen Uruguays, darunter Modellbezeichnung "937" und Fertigungsnummer
- 180° 3-Punkt Flügelsicherung
- Druckpunktabzug
- 5 Schuss Magazin
- originaler Nussholzschaft, nummerngleich, 4fache Riemenaufnahme
- Anmerkung: Seltenes Ordonnanzgewehr des Uruguay-Kontrakts Modell 1937 (M937), gefertigt von Československá Zbrojovka A.S., Brno. Die auf dem bewährten Mauser-Modell 98/24 basierende Ausführung im Kaliber 7×57 mm wurde speziell für die uruguayischen Streitkräfte hergestellt und trägt das Staatswappen Uruguays auf der Systemhülse sowie die charakteristische Modellbezeichnung „937“. Ein gesuchtes südamerikanisches Exportmodell der BRNO-Vorkriegsfertigung.
- Importeur: Frankonia
- Beschuss Mellrichstadt '84
- # 1031
AA2941
Selbstladebüchse - Underwood Elliott Fisher Co. Mod. M1 "Carbine"
- Cal. .30 Carbine
- Zustand 1 (wohl partiell professionell überarbeitet, neuwertiger Zustand)
- Brünierung 1
- Laufseele spiegelblank, Feld/Zug-Profil scharf
- Gesamtlänge: 90,5cm
- Lauflänge: 45,5cm
- Schaftlänge: 33,5cm
- entnehmbares 5 Schuss Magazin
- schöner Walnussschaft, Schaftkappe aus Metall, Durchbruch verschlossen mit leicht entfernbarer Masse, darauf ein montierter Riemenbügel
- Anmerkung: Frühe M1 Carbine von Underwood Elliott Fisher Co. im Kaliber .30 Carbine mit originalem, auf Oktober 1943 datiertem Lauf. Die Systemhülse stammt aus der seltenen Fertigungsserie mit von der Singer Manufacturing Company zugelieferten Rohlingen (Kennbuchstabe „B“). Underwood fertigte während des Zweiten Weltkriegs insgesamt rund 545.600 M1 Carbines und zählt damit zu den bedeutenden Herstellern dieses ikonischen US-Ordonnanzkarabiners.
- Beschuss Mellrichstadt '85
- # 2630877
AA2955
Karabiner - Schmidt Rubin (W+F) Mod. K31 (1947)
- Cal. 7,5x55
- Zustand 1 (Arsenalszustand)
- Brünierung 1
- Laufseele spiegelblank, Feld/Zug-Profil scharf
- Gesamtlänge: 110,5cm
- Lauflänge: 65cm
- Schaftlänge: 32cm
- justierbare Visierung (CN+) skaliert 1-15, eingeschobenes Korn mit Flügel
- Bajonettaufnahme & Zusammenstellhaken
- Laufwurzel mit diversen Abnahmen & Stempeln (siehe Foto)
- 6 Schuss Magazin
- Verschluss gest. "MO+" & "WC43"
- nummerngleich
- Beschuss Suhl '97
- # 885042 (Fertigung 1947)
AA2938
Karabiner - Royal Arsenal (Bangkok) Type 47/66 Siam
- Cal. 8x52RSiam
- Zustand 2- (wohl im Originalzustand, Schaft mit stärkeren Einsatzspuren)
- Brünierung gut erhalten, leichte Alters- & Gebrauchsspuren
- Laufseele blank, Feld/Zug-Profil partiell noch kantig
- Gesamtlänge: 102cm
- Lauflänge: 50,5cm
- Schaftlänge: 33,5cm
- justierbare Visierung skaliert 3-15 (thailändisch), eingeschobenes Dachkorn
- Bajonettaufnahme & korrekter Putzstock
- Kammerhülse mit thailändischem Wappen/Chakra darunter "แบบ ๔๗/๖๖" > Typ 47/66
- einwandfrei funktionierender Staubschutz
- Brücke mit Fertigungsnummer in thailändisch
- 3-Punkt Flügelsicherung
- Druckpunktabzug
- 5 Schuss Klappdeckelmagazin
- originaler Tropenholzschaft, Kolbenfach, div. thailändische Prägungen, seitliche Riemenaufnahme
- Anmerkung: Seltene Neufertigung des Siam Mauser Typ 47/66 aus dem Royal Arsenal Bangkok, hergestellt in den späten 1930er-Jahren unter Verwendung der vom Tokyo Arsenal übernommenen Fertigungseinrichtungen. Im Gegensatz zu den ursprünglich in Japan gefertigten und später auf 8×52R umgerüsteten Karabinern handelt es sich hierbei um eine eigenständige Fertigung im modernisierten Kaliber 8×52R Siam (Typ 66). Von dieser Ausführung entstanden lediglich rund 3.000 Exemplare im Seriennummernbereich ca. 10.000 bis 12.900 (höchste bislang dokumentierte Seriennummer 12.844). Das technisch außergewöhnliche Mauser-System mit charakteristischem Staubschutzdeckel, speziell für Randpatronen ausgelegtem Magazin und der Verbindung deutscher Mauser-Konstruktion mit japanischen und thailändischen Fertigungseinflüssen macht diese Variante zu einer der seltensten und gesuchtesten Ordonnanzwaffen Südostasiens.
- Beschuss Ulm '72
- # 12841
AA2943